Sonntag, 20. November 2011

Das Bikini-Atoll und das Eniwetok-Atoll

Im Bikini-Atoll und dem Eniwetok-Atoll wurden nach Ende des zweiten Weltkriegs Atombomben zu Testzwecken gezündet. Einige Atombomben wurden auch Unterwasser gezündet. Die Atolle gehören zu den Marshallinseln und liegen im Pazifik. Das Bikini-Atoll besteht aus 23 Inseln und die Hauptinsel heißt Bikini. Es wurden im Bikini-Atoll 67 Atombomben gezündet. Früher war das Atoll besiedelt doch man hat die Einwohner umgesiedelt. Heute wollen die Insulaner aber nicht wieder zurück ins Bikini-Atoll aufgrund der Strahlung. Nur die Hauptinsel wurde dekontaminiert.
Wer würde schon gerne da wohnen?
Aus mehr als 40 kleinen Inseln besteht das Eniwetok-Atoll und die Hauptinsel ist Eniwetok. Auf dem Atoll wurden 43 Atomwaffen gezündet. Außerdem hat die USA ihre erste Wasserstoff Bombe gezündet. Das Atoll ist bis heute radioaktiv verstrahlt.
Das alles geschah unter dem Präsidenten Harry S. Truman.

                                            Ein Atompilz im Bikini-Atoll

                     Eine unterwassergezündete Atombombe im Eniwetok-Atoll

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bikini-Atoll
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Eniwetok
Quelle: http://www.n-tv.de/politik/dossier/Insulaner-wollen-nicht-zurueck-article779689.html
Quelle Bild: http://web.ard.de/galerie/content/nothumbs/default/1009/media/16321_20100818_bikini-atoll_dpa.jpg
Quelle Bild: http://files.indextrader.webnode.com/200000120-ba560baaf4/478px-Hardtack_Umbrella_nuke.jpg

Mittwoch, 9. November 2011

Hat der Iran Atombomben?

Die Internationale Atombehörde IAEA hat einen Bericht veröffentlicht in dem es heißt, dass der Iran an Atombomben arbeitet. Doch der iranische Präsident behauptet, dass das nur Anschuldigungen sind, an denen nichts dran ist.
Ist diese Anschuldigung berechtigt? Man weiß es nicht.

                          Das Bild zeigt die Atombombe "Little Boy" von Hiroshima.

Quelle: http://www.welt.de/politik/ausland/article13707862/Irans-Raketen-koennen-europaeische-Staedte-treffen.html
Quelle Bild: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/e0/Atombombe_Little_Boy_2.jpg/220px-Atombombe_Little_Boy_2.jpg

Dienstag, 25. Oktober 2011

Atomkraftwerk Oskarshamm (Schweden)

Im Atomkraftwerk Oskarshamm gab es in der Nacht zum 23 Oktober einen Brand in der Turbinenhalle von Reaktor zwei. Die Brandursache ist wahrscheinlich ein Ölleck. Das Atomkraftwerk Oskarshamm hat drei Reaktorblöcke und produziert ca. 10 Prozent des gesamten Stroms in Schweden. Es ist eins der größten AKWs im Norden.



Quelle: http://www.n-tv.de/politik/Feuer-in-schwedischem-AKW-article4596116.html
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Oskarshamn
Quelle Bild: https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgDrChA3EXx4cO3sZ7gB-KMK0nlWqii_SkcIDdu7mbRzrPCxSeHQFlGDiNujVcURJddMkNCwYFXX_dkLjFcMwBjUUOXzdSg8cLtNqrjGOJ6YJlCcAQh2NHCrupO4a6BHRImtFj6X3FRyJU/s1600/akw_Oskarshamn.jpg

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Morsleben

Das Atommüll Endlager Morsleben liegt zwischen Braunschweig und Magdeburg. Es liegt 500 m tief in einem Steinsalzbergwerk. Dort werden schwach- und mittelradioaktive Stoffe eingelagert. Früher wurde der Müll aus der DDR eingelagert und nach der Wiedervereinigung auch aus anderen Atomkraftwerken. Jetzt soll das Endlager mithilfe von Salzbeton komplett verschlossen werden, da z.B. Wasser eingetreten ist. Der Atommüll wird nicht wieder heraus geholt, da es viele Risiken dabei gibt. Das verschließen würde ca. 2,3 Millionen Euro kosten.

                                               Das Endlager Morsleben

Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Deckel-drauf-und-zu-in-Morsleben-id17104246.html
Quelle Bild: http://www.kernenergie.de/kernenergie/img/Themen/jb06-morsleben.jpg

Mittwoch, 28. September 2011

MOX-Brennelement

Mischoxid-Brennelemente (MOX-Brennelemente) bestehen aus Uran und Plutonium. Plutonium ist gefährlicher als Uran. Das Plutonium kommt aus Wiederaufbereitungsanlagen und der Anteil in Mox-Brennelementen beträgt ca. 7-8%. Da das Herstellen von MOX-Brennelementen gefährliche ist, gibt es mehr Sicherheitsvorkehrungen als bei der Herstellung anderer Brennelemente. MOX-Brennelemente strahlen länger als andere Brennelemente.



Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/MOX-Brennelement
Quelle: http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/atommuell_wiederaufarbeitung/artikel/geschichte_der_wiederaufarbeitung/
Quelle Bild: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4b/Brennelement-Kernkraftwerk.jpg

Mittwoch, 21. September 2011

Wiederaufbereitung von Atommüll

Bei der Wiederaufbereitung von Brennstäben werden durch Salpetersäure Uran, Plutonium und andere radioaktive Stoffe voneinander getrennt. Uran und Plutonium werden dann wieder zu neuen Brennstäben für Atomkraftwerke (MOX-Brennelemente). Plutonium wird aber auch für Atomwaffen verwendet.
Radioaktives Wasser wird einfach in die Umwelt abgelassen.
Die Wiederaufbereitung von abgebrannten Brennstäben birgt viele Gefahren z.B. unausgereifte Technik oder radioaktives Material das in die Umwelt gelangen kann. Deswegen ist es in Deutschland verboten worden (auch die Ausfuhr in andere Länder zur Wiederaufbereitung).
Bei der Wiederaufbereitung wird der radioaktive Müll nicht weniger sondern viel mehr.
1971 ging auch in Deutschland trotz vieler Proteste eine Wiederaufbereitungsanlage ans Netz.
Wegen vieler Proteste und Einsprüche wurde 1989 das Projekt wieder beendet.

Die Wiederaufbereitungsanlage La Hague.


Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wiederaufarbeitung
Quelle: http://www.wsws.org/de/1999/feb1999/auss-f04.shtml
Quelle: http://www.planet-wissen.de/natur_technik/atomkraft/atommuell/wiederaufbereitungsanlagen.jsp
Quelle Bild: http://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/lahague100_v-mittel16x9.jpg

Montag, 12. September 2011

Unfall in der Atomanlage Marcoule

Heute Mittag ist ein Ofen der Atomanlage Marcoule in Frankreich explodiert. Der Ofen war dazu da, abgebrannte Brennstäbe wieder aufzubereiten. Bei der Explosion ist ein Mensch gestorben und vier wurden verletzt. Es soll keine Radioaktivität aus dem Gebäude ausgetreten sein.

Wird Frankreich jetzt endlich aus der Atomkraft aussteigen?

Quelle: http://www.welt.de/politik/ausland/article13599882/Ein-Toter-bei-Explosion-in-franzoesischer-Atomanlage.html
Quelle Bild: http://p4.focus.de/img/gen/Y/R/HBYRc5zw_Pxgen_cr_800x450,1402x790+194+178.jpg

Sonntag, 4. September 2011

Atomkraftwerk Buschehr

Block eins des neugebauten Atomkraftwerk Buschehr im Iran ging heute zum Testbetrieb ans Netz. Die Inbetriebnahme wurde mehrmals verschoben, da es technische Probleme und Sicherheitsbedenken gab. Drei weitere Reaktorblöcke sind in Planung.

Einmal mehr die Gefahr, dass ein Atomkraftwerk explodiert.
Einmal mehr die Gefahr, dass ein Gebiet auf unabsehbare Zeit verstrahlt wird.
Insgesamt gibt es 210 Atomkraftwerke mit 442 Reaktoren auf der Welt.

                                     Das Bild zeigt das AKW Buschehr im Iran


Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Buschehr
Quelle: http://www.tagesschau.de/ausland/buschehr114.html
Quelle Bild: http://www.welt.de/multimedia/archive/01186/AKW_Buschehr_total_1186071s.jpg

Mittwoch, 24. August 2011

Gebiet um Fukushima auf unabsehbare Zeit verstrahlt

Das Gebiet um Fukushima wird auf unabsehbare Zeit verstrahlt bleiben. die Regierung hat es nur noch nicht offiziell gemacht.
Was passiert mit den Menschen die dort früher gewohnt haben?
Die Menschen haben ihren ganzen Besitz ihr Haus und ihr Land verloren.
Tepco wusste schon vor dem Erdbeben das eine Tsunami der über fünf Meter hoch ist die Anlage schwer beschädigen könnte.
Der Tsunami des Erdbeben der Stärke 9,0 war aber mehr als 15 Meter hoch.


Quelle: http://www.faz.net/artikel/C30089/japan-sperrgebiet-um-fukushima-30489474.html
Quelle: http://www.rp-online.de/panorama/ausland/beben_in_japan/Tepco-wusste-um-Gefahr-durch-Tsunamis_aid_1019849.html

Donnerstag, 18. August 2011

Der Castor

Als Castor wird ein Spezialbehälter zum Transport und Lagerung radioaktiven Materials bezeichnet. Meistens werden Castoren mit Güterzügen transportiert. Ein Castor ist 2,50m breit, 6m lang und kostet 1,5 Millionen Euro. 
Ein Castor der radioaktiven Abfall von einem Druckwasserreaktor transportiert, kann 19 Brennelemente laden. 
Ein Castor der Abfall von Siedewasserreaktoren transportiert kann 52 Brennelemente laden.



Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Castor_(Kerntechnik)
Quelle Bild: http://www.s-o-z.de/wp-content/uploads//Castor-Martin_Leers_2010-2-m.jpg

Sonntag, 14. August 2011

Unterschiede zwischen Siedewasserreaktor und Druckwasserreaktor

Siedewasserreaktor:
Bei einem Siedewasserreaktor gibt es nur einen Wasserkreislauf. Der Wasserdampf wird direkt zu den Turbinen geleitet.

Druckwasserreaktor:
Bei einem Druckwasserreaktor gibt es zwei Wasserkreisläufe. Das verdampfte Wasser wird erst zu einem Wärmetauscher geleitet. Dort wird das Wasser eines zweiten Wasserkreislaufs erhitzt und zu den Turbinen geleitet.

Quelle: http://www.cosmiq.de/qa/show/1494008/was-sind-die-unterschiede-zwischen-einem-siedewasserreaktor-und-einem-druckwasserreaktor/

Dienstag, 9. August 2011

Atomreaktor in einer Küche

Ein schwedischer Hobby-Forscher wollte sich in seiner Küche seinen eigenen Reaktor bauen. Er hat in einem Blog beschrieben wie er vorgehen wollte. Der Blog heißt "Richard's Reactor" und ist auf Englisch. Für die Kettenreaktion wollte er Americium aus Rauchmeldern benutzen und aus Leuchtzeigern strahlendes Radium isolieren. Als Brennstoff sollte ihm Thorium aus Glühstrümpfen von Camping-Gaslaternen dienen. Experten sagen aber, dass das ganze nicht geklappt hätte.
Wie kann man überhaupt auf so eine Idee kommen?

Hier der Link zum Blog:
http://richardsreactor.blogspot.com/

Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,778625,00.html

Sonntag, 7. August 2011

AKW Grafenrheinfeld

Das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld besitzt einen Reaktor und zwei Kühltürme. Die Kühltürme haben eine höhe von 143m und wiegen insgesamt ca. 675t.
Der Reaktor ist ein Druckwasserreaktor und hat einen Innendurchmesser von 5000mm und wiegt ca. 530t.
Der Betreiber ist E.on Kernkraft.

Quelle: Grafenrheinfeld Informationen zum Kernkraftwerk, Herausgeber: E-on Kernkraft, Artikel: Technische Daten
Bild: (c) Lara A.

Freitag, 5. August 2011

Das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld


 Die beiden Bilder zeigen das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld. Das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld liegt am Main.


Das Bild zeigt die alte Turbine des Atomkraftwerks Grafenrheinfeld. Die Turbine war 10 Jahre in Betrieb und wurde ausgetauscht, da sich die Technik weiterentwickelt hat und man mit neueren Turbinen mehr Energie gewinnen kann.

Alle Fotos: (c) Lara A.

Mittwoch, 3. August 2011

Neue Atomkraftwerke in Russland

In Russland sollen 28-32 neue Reaktoren für den Eigenbedarf gebaut werden. Und das nur um Deutschland mehr Gas verkaufen zu können. Erst vor kurzem ist die Metallträgerkonstruktion in dem Atomkraftwerk Leningrad 2 eingestürzt. Das Atomkraftwerk Leningrad 1 sollte eigentlich durch das AKW Leningrad 2 ersetzt werden. Das AKW Leningrad 1 ist baugleich mit dem von Tschernobyl und gilt als besonders störanfällig. Bei fast allen Reaktoren in Russland wird beim Bau gepfuscht. Durch den Atomausstieg  braucht Deutschland mehr Gas für Gaskraftwerke und mehr Kohle für Kohlekraftwerke, damit es keine Engpässe beim Strom gibt. Es wäre sehr viel sinnvoller, wenn es mehr erneuerbare Energien in Deutschland geben würde und nicht mehr Gas und Kohlekraftwerke. Dann würde Russland wahrscheinlich nicht so viele neue Atomkraftwerke bauen.

                                                       AKW Leningrad 1

Quelle: Focus Ausgabe 31/2011 Artikel: Einstürzende Atombauten
Quelle: http://www.boell.de/weltweit/europanordamerika/europa-nordamerika-russland-und-fukushima-12567.html
Quelle Bild: http://www.nov-ost.info/images/780902/ru-akwsosnovijbor1-laes-ru.jpg

Dienstag, 26. Juli 2011

Windkraft: Fluch und Segen

Windkraftanlagen sind eine alternative gegen die Atomkraft. Doch ganz ohne Radioaktivität geht es anscheinend noch nicht mal bei Windkraftanlagen.
Damit die Windkraftanlagen nicht so oft gewartet werden müssen und leichter sind, wird Neodym verwendet. Das Neodym bewirkt, dass die Windräder mit zwei technischen Komponenten (Rotor und Stromgetriebe) auskommen. Windräder ohne Neodym brauchen drei technische Komponenten (Rotor, Getriebe und Stromgetriebe).
Neodym wird in China abgebaut. Dabei entsteht giftiger Schlamm der in die Natur abgelassen wird und es werden die radioaktiven Stoffe Thorium und Uran freigesetzt. Die Menschen die dort leben können ihre Brunnen nicht mehr benutzen und werden krank (erhöhte Krebsrate).
Neodym befindet sich schon in jeder fünften Windkraftanlage.

Hier ist ein Link für ein Video über das Thema:
http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7035142

Quelle: http://www.stromrechner-24.de/windkraft-neodym-und-das-schmutzige-geschaft-mit-dem-sauberen-strom-5311/
Quelle: http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7035142

Sonntag, 24. Juli 2011

Ausbau von Atomkraftwerken in der USA

Die USA besitzt 65 Atomkraftwerke mit 104 Reaktoren. Die Reaktoren sind nicht genügend geschützt gegen Erdbeben und deren Folgen. Bei mindestens 24 Atomkraftwerke besteht ein Erdbebenrisiko. Die Nachbesserungen der Sicherheitsvorkehrungen an Atomkraftwerken würden mindestens eine Milliarde Dollar kosten. Diese Nachbesserungen kann die USA sich aber wahrscheinlich nicht leisten. Und die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, dass es in den nächsten zwei Jahrzehnten ein schweres Erdbeben bei der St. Andreas Spalte gibt.
Obama will trotzdem neue Atomkraftwerke bauen.


Quelle: http://www.taz.de/!74922/

Freitag, 8. Juli 2011

Atommüll

Der Atomausstieg ist jetzt beschlossene Sache. Da die Atomkraftwerke abgeschaltet werden, werden sie nicht mehr gebraucht und müssen zurückgebaut werden. So entsteht noch mehr Atommüll. 
Aber wohin mit dem Atommüll? 
Die Frage eines Endlagers ist immer noch nicht geklärt. 

Dienstag, 5. Juli 2011

Chinas Atomwahn

China besitzt 13 Atomkraftwerke, 27 sind im Bau und 159 sind geplant!
Während Länder wie z.B. Deutschland aus der Atomkraft aussteigen, bauen andere Länder die Atomkraft noch weiter aus (z.B. China) oder steigen erst noch in die Atomenergie ein.
Es reicht nicht wenn nur eine Hand voll Länder aus der Atomenergie aussteigt und der ganze Rest auf die angeblich sichere Atomenergie setzt.

Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/China-setzt-weiter-auf-Atomkraft-1273450.html

Sonntag, 3. Juli 2011

Atomkraftwerk Tricastin

In dem französischen Atomkraftwerk Tricastin gab es einen Transformatorbrand. Der Transformator ist für die Weiterleitung des in Atomkraftwerken gewonnenen Stroms ins Stromnetz zuständig. Bei dem Brand wurde keine radioaktive Strahlung freigesetzt.
Das Atomkraftwerk liegt auf einem 600 Hektar großen Gelände auf dem es auch ein Forschungszentrum und Betriebe zur Abfallbeseitigung und Urananreicherung gibt. Auf dem Gelände kommt es öfter mal zu irgendwelchen Zwischenfälle.
Angereichertes Uran wird zum Beispiel für Kernwaffen und die Brennelemente in Atomkraftwerken verwendet.


Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,772028,00.html

Samstag, 2. Juli 2011

Atomkraftwerk in Brokdorf

Das Atomkraftwerk Brokdorf liegt in Norddeutschland in Schleswig-Holstein. Der Betreiber ist E.ON Kernkraft. Das Kraftwerk besitzt einen Reaktor. 1986 ging der Reaktor ans Netz und er wird voraussichtlich 2021 abgeschaltet. Das Atomkraftwerk war das erste ,dass nach Tschernobyl ans Netz ging. Es gab sehr viele Proteste gegen das AKW.


Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Brokdorf
Quelle Bild: http://www.welt.de/multimedia/archive/00313/akw_brokdorf_DW_Pol_313517a.jpg

Donnerstag, 30. Juni 2011

Krümmel

Das Atomkraftwerk Krümmel hat zwei Seiten:






Quelle Bild 1: http://www.altona.info/wp-content/uploads/2010/03/Kernkraftwerk_Krümmel.jpg
Quelle Bild 2: http://media.news.de/resources/thumbs/04/70/8550 21859_800x600/ b6141f96 9e13994e3072f7128df9.jpg

Klage der Atomindustrie

Die AKW-Besitzer E.on und RWE klagen gegen den Atomausstieg und wollen Schadensersatz in höhe von ca. 15 Milliarden Euro bekommen. Durch die Abschaltung einiger Atomkraftwerke hat die Atomindustrie ca. 15 Milliarden Euro weniger Umsatz gemacht.
Die Atomindustrie Klagt auf Eingriff in ihr Grundrecht auf Eigentum.
Was ist wichtiger, das wohl der Bevölkerung oder das Grundrecht auf Eigentum der Atomindustrie?



Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,771318,00.html

Mittwoch, 29. Juni 2011

Nächste Atomkatastrophe?

Im US-Staat New Mexico ist ein Buschbrand ausgebrochen. Die Flammen bedrohen ein Kernforschungszentrum in Los Alamos. In dem Forschungszentrum lagern über 200 Liter plutoniumbelasteter Müll. Angeblich wurden die 30.000 Fässer in denen der Müll lagert so konstruiert, dass sie einem Brand standhalten können. In dem Forschungszentrum wurde die erste Atombombe entwickelt.
Wir können nur hoffen das die Feuerwehr die Situation im Griff behält.

Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,771370,00.html

Montag, 27. Juni 2011

Frankreich: Ausbau der Atomenergie

Frankreich will mindestens eine Milliarde Euro in die Atomindustrie stecken. Die Regierung will mit dem Geld die Reaktoren sicherer machen und ausbauen. Immerhin investiert Frankreich 1,3 Milliarden Euro in erneuerbare Energie. Mit dem Ausbau der Atomenergie will Frankreich sich die Energie-Unabhängigkeit sichern.

Quelle: http://www.handelsblatt.com/politik/international/eine-milliarde-fuer-neue-akws/4329250.html

Samstag, 25. Juni 2011

Atomkraftwerk Gundremmingen

Das Atomkraftwerk bei Gundremmingen besitzt zwei aktive Reaktoren (Block B und C). Block A wurde am 13. Januar 1977 wegen einem Störfall abgeschaltet. Bei dem Störfall bekam der Reaktor einen Totalschaden. Im Jahre 1975 starben zwei Arbeiter, da radioaktiver Dampf ausgetreten ist.
Die Blöcke B und C sollen voraussichtlich 2017 abgeschaltet werden. Der Betreiber ist zu 75% RWE Energie AG und zu 25% E.ON Kernkraft GmbH.



Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Gundremmingen#Bl.C3.B6cke_B_und_C
Quelle: http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/akw-gundremmingen.html
Quelle http://www.trading-house.net/bilder/block-b-des-akw-gundremmingen-wegen-revision-vom-netz-678299_400_0.jpgBild: 

Montag, 20. Juni 2011

Atomkraftwerk Grafenrheinfeld

Ein paar Infos zum Kernkraftwerk Grafenrheinfeld, dass voraussichtlich 2015 abgeschaltet wird.
Der Betreiber und Eigentümer ist E.ON Kernkraft Gmbh. Das Kraftwerk wurde 1981 in Betrieb genommen und liegt in Bayern im Landkreis Schweinfurt zwei Kilometer entfernt von Grafenrheinfeld. Es besitzt nur einen Reaktor. Größere Störfälle sind nicht bekannt geworden (das muss nicht unbedingt heißen, dass es keine gab).







Quelle: http://www.eon-kernkraft.com/pages/ekk_de/Standorte/Grafenrheinfeld/Infozentren/index.htm
Quelle: http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/akw-grafenrheinfeld.html
Quelle Bild: http://lotteserben.files.wordpress.com/2011/04/akw-grafenrheinfeld.jpg

Samstag, 18. Juni 2011

Wasseraufbereitungsanlage in Fukushima

In Fukushima sollte das verstrahlte Kühlwasser "gesäubert" werden. Freitagabend nahm die Wasseraufbereitungsanlage ihren Dienst auf. Schon fünf Stunden danach musste die Anlage wieder abgeschaltet werden, da der Grenzwert für Strahlung sehr schnell den Höchstwert erreichte. Deswegen müssen die betroffenen Teile so schnell wie möglich ausgewechselt werden. Eigentlich sollten die betroffenen Teile einen Monat halten. Da fragt man sich doch, wie hoch das Wasser wirklich verstrahlt ist. Innerhalb einer Woche soll die Anlage wieder in Betrieb gehen.


Quelle: http://www.stern.de/panorama/fukushima-tepco-unterbricht-reinigung-von-verseuchtem-wasser-1696897.html
Quelle: http://www.sueddeutsche.de/panorama/japan-atomruine-fukushima-bedrohlicher-rueckschlag-1.1110040

Donnerstag, 16. Juni 2011

Uran

Uran hat seinen Namen vom Planeten Uranus. Uran ist ein weiches Metall mit hoher Dichte. Die größten Uranvorkommen liegen in den USA, Niger, Australien, Kasachstan, Namibia, Südafrika, Kanada, Brasilien, Russland, Ukraine und Usbekistan. Früher wurde Uran auch in Deutschland abgebaut. Uran wird für die Brennelemente in Atomkraftwerken verwendet. Hochkonzentriertes Uran wird als Yellowcake bezeichnet. Der Schmelzpunkt liegt bei 1133°C. Uran ist so gefährlich, da es radioaktiv ist. Die meisten Strahlen sind Alpha-Strahlen (die schon von einem Stück Papier abgehalten werden können). Es strahlt aber auch Beta- und Gammastrahlen aus die viel gefährlicher sind.


Das Bild zeigt den Yellowcake.

Quelle Text: http://de.wikipedia.org/wiki/Uran
Quelle Bild: http://www.theodoresworld.net/pics/0708/yellowcakeWMDImage1.jpg

Dienstag, 14. Juni 2011

Italien bleibt ohne Atomkraft

Die italienischen Bürger haben sich bei einer Volksabstimmung mit 95% gegen die Atomkraft entschieden. Italien ist schon nach Tschernobyl aus der Atomkraft ausgestiegen. Berlusconi wollte eigentlich wieder in die Atomkraft einsteigen. Italien gewinnt keinen Strom aus erneuerbarer Energie.


Quelle: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/1481103/

Montag, 13. Juni 2011

Kriegsverbrechen-Einsatz von Uranmunition

Die Dokumentation ist bei YouTube in 5 Teile aufgeteilt. Ich habe hier nur den ersten Teil gepostet.

In der Dokumentation wird über den Einsatz von Uranmunition berichtet.
Das ist ein sehr gutes Beispiel an dem man sieht wie die Erde nach und nach verstrahlt wird. Wer weiß wie viel uns die Regierung noch verschweigt.
Der Einsatz von Uranmunition sollte eigentlich vertuscht werden. Man verdankt es mutigen Menschen die in die Region reisen und die Strahlung messen und dabei ihre eigene Gesundheit aufs Spiel setzen, dass solche Sachen aufgeklärt werden.
Uranmunition wird sehr gerne im Krieg verwendet, da sie einen sehr festen Urankern hat und deswegen auch die dicke Panzerung von Panzern leicht durchschlägt. Uran besitzt eine sehr hohe Dichte. Der Urankern wird aus abgereichertem Uran hergestellt. Abgereichertes Uran fällt als Abfallstoff des angereicherten Urans an. Angereichertes Uran befindet sich in den Brennelementen der Atomkaftwerke.
Kurz gesagt: abgereichrtes Uran ist ein Abfallprodukt der Atomindustrie.
Die Folgen von Uranmunition sind Missbildungen. Auch wird Uranmunition für das Golfkriegssyndrom verantwortlich gemacht.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Uranmunition

Samstag, 11. Juni 2011

Anti Atomkraft Bewegung in Japan

Es ist drei Monate her das in Japan die Erde bebte und ein Atomkraftwerk havarierte. Heute gingen viele tausend Menschen in Tokio und in 100 weiteren Städten auf die Straße und demonstrierten gegen die Atomkraft. Vor der Katastrophe gab es in Japan nur wenig Proteste gegen die Atomkraft. Es sollten sogar noch mehr Atomkraftwerke gebaut werden. In Japan gib es 54 Reaktoren. Davon sind im Moment noch 19 am Netz. Viele Reaktoren dürfen wegen Instandhaltungsmaßnahmen erst mal nicht ans Netzt gehen.
Hoffentlich steigt Japan aus der Atomenergie aus, denn in grünem Tee der 370 Kilometer entfernt angebaut wird, wurde höhere Strahlung gemessen. Es wurde eine Strahlung von 679 Becquerel pro Kilogramm gemessen. Die Strahlung dürfte aber höchstens bei 500 Becquerel liegen.


Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,768057,00.html
Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,767724,00.html

Donnerstag, 9. Juni 2011

...

Gas- und Kohlekraftwerke sollen weiter ausgebaut werden. Damit der Atomausstieg so wie geplant von statten gehen kann.
Wieso werden nicht Windanlagen und Solarzellen gebaut? Denn die Kohlekraftwerke sind nicht gerade umweltfreundlich. Bei der Verbrennung von Steinkohle oder Braunkohle entsteht sehr viel Asche. Die Asche ist schädlich für die Umwelt. Denn die Kohle enthält fast immer Spuren von Uran, Thorium und Radium. Diese Stoffe sind radioaktiv. In mancher Asche gibt es einen Urangehalt von 0,021%. Das ist höher als in manchen Uranminen.

Was soll man dazu sagen?
Wieso investiert die Bundesregierung nicht in erneuerbare Energie?


Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlekraftwerk#Radioaktive_Emissionen
Quelle: http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE75500320110606

Mittwoch, 8. Juni 2011

Fukushima


Quelle: http://www.twyggy.net/wp-content/uploads/Fukushima2.jpg

Fukushima 2

Auch aus dem Atomkraftwerk Fukushima 2 will Tepco jetzt radioaktives Wasser ins Meer leiten. Es handelt sich um ca. 3000 Tonnen Wasser. In Fukushima 1 befinden sich laut Angaben von Tepco schon mehr als 100.000 Tonnen radioaktives Wasser. Es wird höchstwahrscheinlich noch viel mehr Wasser dazukommen, da die Regenzeit naht.

Tepco leitet das ganze radioaktive Wasser ins Meer. Wieso?
Die Antwort: Es ist einfach viel zu viel Wasser. Es gibt nicht genügend Auffangbehälter.
Wieso organisiert Tepco keine weiteren Auffangbehälter?
Die Antwort: Wo sollen die Auffangbehälter gelagert werden? Das Wasser ist auf unabsehbare Zeit verstrahlt.
Ins Meer leiten ist aber auch keine Lösung... (siehe Post: Fischstäbchen?)


Quelle Text oben: http://www.stern.de/panorama/reaktorunglueck-von-fukushima-strahlung-aus-weiterem-akw-bedroht-meerwasser-1693607.html

Fischstäbchen?

Fisch ist eines der Grundnahrungsmittel der Japaner. Ungefähr die Hälfte des japanischen Fischkonsums wird nordöstlich von Fukushima gefischt. Es werden Sardinen, Thunfisch, Seehecht, Lachs, Alaska-Seelachs, Makrelen, Eidechsenfisch, Meerbrasse, Krabben, Garnelen, Tintenfisch, Venusmuscheln, Austern und Seetang gefischt. Deutschland importiert hauptsächlich Alaska-Seelachs, Schollen, Wildlachs und Kabeljau. Alaska-Seelachs wird überwiegend zu Fischstäbchen und Schlemmerfilets verarbeitet.
Greenpeace und die Fischer haben erhöhte Strahlenwerte gemessen. Die Fischer müssen um ihre Existenz bangen, da sie an manchen Tagen nur Fische mit viel zu hohem Strahlenwert fischen und diese nicht verkaufen können.


Kann man überhaupt noch Fischstäbchen essen? 
Diese Frage stellen sich im Moment nicht sehr viele Leute.



Quelle: http://www.pazifik-infostelle.org/mediathek/berichte/4254949.html

Sonntag, 5. Juni 2011

Laufzeiten

Die Laufzeiten der Atomkraftwerke in Deutschland:


Atomkraftwerk              Laufzeitende

NeckarwestheimΙ             2011
Philippsburg Ι                  2011
Isar Ι                                2011
Biblis A und B                2011
Unterweser                      2011
Krümmel                         2011
Brunsbüttel                      2011
Grafenrheinfeld               2015
Gundremmingen B          2017
Philippsburg ΙΙ                2019
GundremmingenC           2021
Grohnde                           2021
Brokdorf                          2021
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Dienstag, 31. Mai 2011

Loriot - Wir bauen uns ein Atomkraftwerk

Mal etwas lustiges....


Evelyn Hamann & Loriot - Der persönliche Bunker 1981

Atommüll Endlager

Wohin mit dem Atommüll?
Diese Frage ist bis jetzt noch nicht geklärt. Kein Bundesland will den gefährlich strahlenden Atommüll.
Es besteht ja auch die Gefahr, dass das Gleiche wie in dem Endlager Asse passiert. Der Atommüll muss für mehrere Millionen Jahre sicher "verstaut" werden. Viele Leute die in der Nähe zukünftiger Endlager wohnen, müssten mit der Angst leben, dass sie gesundheitlich geschädigt werden und das ihre Immobilien an Wert verlieren. Die Bauern die in der Nähe ihre Felder oder ihr Vieh hätten, müssten auch mit der Angst leben, dass alles erhöhte radioaktive Strahlung aufweist und sie ihre Ware nicht mehr loswerden.
Gibt es überhaupt einen Ort der für die Endlagerung sinnvoll wäre?

Montag, 30. Mai 2011

Atomausstieg

Die Regierung will den Atomausstieg in 11 Jahren. Die sieben ältesten Atomkraftwerke und das störanfällige Kernkraftwerk Krümmel sollen erst gar nicht mehr ans Netz gehen. Eins der stillgelegten Kraftwerke soll bis 2013 erhalten werden, falls Stromlücken auftreten. Für dieses Ergebnis brauchte die Bundesregierung 13 Stunden. Greenpeace kritisiert, dass der Atomausstieg nicht früher abgeschlossen wird und das Merkel nichts aus Fukushima gelernt hat. Die beauftragte Ethikkommission der Regierung empfiehlt, dass der Atomausstieg in spätestens 10 Jahren abgeschlossen ist.

Wir können nur hoffen das die Laufzeit nicht doch noch verlängert wird (z.B. aus Geldmangel oder Bauverzögerungen der erneuerbaren Energie und des Ausbaus des Stromnetzes).

Außerdem: Wenn nur Deutschland aus der Kernenergie austritt, sind wir immer noch von 77 anderen Kernkraftwerken umzingelt.
Immerhin: die Schweiz hat sich dazu entschlossen mit ihren fünf Anlagen 2034 aus der Kernenergie auszutreten.
Polen hingegen will erst noch in die Kernenergie einsteigen.
Was soll man dazu sagen?


Quelle:
http://www.abendblatt.de/politik/article1907128/Ausstieg-bis-2022-aber-ein-Kraftwerk-gegen-Strom-Blackout.html
http://www.stern.de/wirtschaft/news/hintergrund-an-deutschlands-grenzen-77-akw-1690386.html

Sonntag, 29. Mai 2011

Jeder Tag Atomkraft ist einer zu viel!



Heute brachten Aktivisten von Greenpeace ein großes Transparent am Brandenburger Tor an. Das Transparent war drei Meter hoch und 18 Meter breit. Auf dem Transparent stand:
Jeder Tag ATOMKRAFT ist einer zu viel!


Quelle Text:
http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/presseerklaerungen/artikel/greenpeace_aktivisten_auf_dem_brandenburger_tor_qjeder_tag_atomkraft_ist_einer_zu_vielq/
Quelle Bild:
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-05/atomausstieg-gipfel-demonstrationen

Samstag, 28. Mai 2011

Uranabbau

In der Nähe von Uranabbau Anlagen ist die Strahlung bis um das 110-fache höher als normal. Eine der größten Uranminen liegt südlich der Sahara in Niger. Die Uranmine heißt Arlit und liegt in einer roten Kraterlandschaft. Seit über 40 Jahren wird in der Mine schon Uran abgebaut. In den Städten Arlit und Akokan liegt überall roter Staub. Die Städte sind für tausende von Jahren radioaktiv verstrahlt. Der Staub entsteht, wenn in der Uranmine das Gestein gesprengt, aufgebohrt, abgetragen, zermalmt und mit Chemikalien zersetzt wird. Dabei entsteht der sogenannte Yellowcake. Der Yellowcake ist leuchtend gelb und besteht aus hoch konzentriertem Uran.
In den Uranminen müssten eigentlich alle Mitarbeiter eine Atemschutzmaske tragen. Dennoch trägt die Niemand. Der rote Staub besteht zum Teil aus Schwermetallen und Arsen. Beim Abbau werden pro Jahr ca.1,5 Millarden Liter Wasser verbraucht und es entstehen ca. 2,2 Millionen Tonnen verseuchtes Gestein pro Jahr.
Wegen der hohen Urannachfrage werden schon in Minen mit einem Uranvorkommen von 0,01 % betrieben. Weltweit brauchen die Atomindustrien für ihre Reaktoren ca. 68.000 Tonnen Uran pro Jahr. Es werden aber nur 40.000 Tonnen weltweit abgebaut. Deswegen wird auch das Uran aus Atombomben verwendet. In ca. 70 Jahren wird der Uranvorrat erschöpft sein.


Quelle Text: Welt der Wunder, Ausgabe 5/11, Artikel Woher kommt eigentlich das Uran?

Atomausstieg

Die Ethikkommission der Bundesregierung ist zu dem Schluss gekommen, dass ein Vollständiger Atomausstieg innerhalb zehn Jahren zu schaffen ist. Im Besten fall kann diese Zeit sogar noch verkürzt werden.


Quelle Text: http://www.abendblatt.de/politik/article1906242/Ethikkommission-Atomausstieg-binnen-zehn-Jahren-moeglich.html



Atom Demo



Die Teilnehmerzahlen aller Atom Demos am 28.5.11:


Berlin                            25000
Hamburg                      20000
Frankfurt am Main         über 8000
Kiel                                3500
Bremen                         3900
Hannover                      12000
Göttingen                      3500
München                       25000
Fürth                             8000
Landshut                       8500
Mannheim                     4100
Freiburg                        10000
Ulm                               4000
Bonn                             7500
Münster                         7000
Essen                            3500
Mainz                            2500
Dresden                        3200
Magdeburg                   750
Güstrow                        700
Erfurt                           1000



Insgesamt haben 160.000 Menschen Demonstriert.


Quelle Bild: http://sofiadelgado.files.wordpress.com/2011/05/atomkraft_nein_danke_studien-akw-ausstieg.gif
Quelle Text: http://www.ausgestrahlt.de/presse/artikel/44a7578962/160000-menschen-demonstrieren-in-ueb.html 

Freitag, 27. Mai 2011

Atomausstieg

Die sieben ältesten Atomkraftwerke sollen jetzt nicht mehr ans Netz gehen. Das würde das aus für Biblis A und B, Neckarwestheim 1, Philippsburg 1, Brunsbüttel, Isar 1, und Unterweser heißen.
Hoffen wir mal, dass das auch stimmt...
Das Datum für den endgültigen Ausstieg ist aber noch nicht klar.
Manchmal fragt man sich wieso das so lange dauert...

Morgen (Samstag den 28.5.11) sollen in den Städten Dresden, Erfurt, Magdeburg, Berlin, Güstrow, Kiel, Hamburg, Bremen, Hannover, Göttingen, Münster, Essen, Bonn, Mainz, Frankfurt am Main, Mannheim, Freiburg, Ulm, München, Landshut und Fürth Atomdemonstrationen stattfinden.

Mittwoch, 25. Mai 2011

143 Reaktoren in Europa...

In Europa gibt es insgesamt 143 Reaktoren. Diese werden von 14 EU-Staaten betrieben. Allein Frankreich betreibt 59 AKWs und denkt im Moment gar nicht an einen Ausstieg. Die Regierung behauptet, dass ihre Reaktoren vollkommen sicher sind. Haben das nicht auch die Regierungen der Sowjetunion und Japan behauptet? Und trotzdem kam es zum Gau.



Quelle: http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/die_meisten_eu-laender_halten_an_der_atomkraft_fest_1.10700566.html

Dienstag, 24. Mai 2011

Fukushima

Heute wurde bekannt, dass es im japanischen Atomkraftwerk nicht nur eine sondern ganze drei Kernschmelzen gab. Es ist doch ziemlich erstaunlich wie Tepco die zwei weiteren Kernschmelzen so lange vertuschen konnte.
Die erste Kernschmelze trat schon 5 Stunden nach dem Erdbeben ein. Trotzdem hat Tepco die erste Kernschmelze erst ziemlich spät bekannt gegeben.
Wir können nur hoffen das sich noch nicht so viel radioaktive Schmelze durch den Betonboden gefressen hat.

Samstag, 21. Mai 2011

Warnzeichen für radioaktive Stoffe


neues Warnzeichen vor radioaktiver Strahlung




Warnung vor radioaktiven Stoffen oder ionisierenden Strahlen



Quelle: B.1 : http://www.ostfalen-spiegel.de/wp-content/uploads/2011/04/716px-Logo_iso_radiation.svg_.png
Quelle: B. 2 : http://it-material.de/IT-online5/wp-content/uploads/2010/02/600px-Radioactive.svg_.png

Mittwoch, 18. Mai 2011

Das zerstörte Kraftwerk in Tschernobyl


Quelle: http://www.quickly-player.com/quickly-player/files/images/Katastrophe%20von%20Tschernobyl%20-%20Jahrestag%20-%2026.%20April%201986..jpg

Der Ablauf der Katastrophe in Tschernobyl

Am 26. April 1984 exlodierte Reaktor Block 4 des Ukrainischen Atomkraftwerks in Tschernobyl.
Am 25. April sollte in Block 4 ein Experiment stattfinden in dem getestet wird ob die Turbinen im fall eines Stromausfall noch genug Strom liefern um das Notkühlsystem zu betreiben. Das Experiment wurde aber verschoben. Damit das Experiment realistisch aussieht, wurden alle wichtigen Sicherheitssysteme abgeschaltet. Deswegen musste die unvorbereitete und unerfahrene Nachtschicht das Experiment durchführen. Durch einen Bedinungsfehler sank die Leistung des Reaktors. Die Nachtschicht versuchte aber nicht den Reaktor abzuschalten, sondern sie wollten die Leistung wieder steigern. Die Nachtschicht fuhr die Steuerstäbe aus dem Reaktor und die Leistung stieg innerhalb weniger Sekunden sehr stark an. Erst jetzt wollte die Nachtschicht den Reaktor Notabschalten. Die Reaktorleistung war aber schon auf das 100 fache der normalleistung gestigen. Um die Kernspaltung zu stoppen müssten die Steuerstäbe sofort wieder in den Reaktor gefahren werden. Dieser Vorgang dauerte aber 18-20 Sekunden. Der Druck der sich durch den Wasserdampf gebildet hatte war aber schon zu groß und der Reaktor Explodierte. Der Reaktor begann zu brennen und radioaktives Material wurde in die Atmosphäre geschleudert.

Sonntag, 15. Mai 2011

Salzstock Asse




Quelle Bild 1: http://www.welt.de/multimedia/archive/00994/atommuell_lager_2_a_994599p.jpg
Quelle Bild 2: http://www.merkur-online.de/bilder/2009/09/03/458615/1768880267-asse-atommuell-lager.9.jpg

Atommüll

Es gibt noch kein Endlager für Atommüll  in Deutschland.
Ein Endlager für hochradioaktive Stoffe müsste folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Mindestens 3000 m tief
  • in einer unbewohnten Region
  • keine hohen Erhebungen in der Nähe
  • nicht in Verbindung zum Grundwasser
  • keine Falten oder Spalten im Gestein
  • keine Erdbebengefahr
  • gewöhnliches Gestein, dass wirtschaftlich bedeutungslos ist
Im Salzstock Asse wurden radioaktive Stoffe eingelagert. Es hat sich aber herausgestellt, dass der Salzstock undicht ist und Grundwasser eindringen kann. Der Atommüll muss jetzt wieder rausgeholt werden. Im Moment ist es sehr umstritten das im Salzstock Gorleben ein Endlager entsteht. So lange das nicht geklärt ist, dient der Salzstock als Zwischenlager.
Früher wurde radioaktiver Müll auch im Meer versenkt.

Samstag, 14. Mai 2011

Folgen von Strahlung

Die radioaktive Strahlung wird in Millisievert (msv) gemessen.

Bei einer Bestrahlung von 4000 msv sterben 50 % der bestrahlten Personen. Ab 7000 msv ist ein überleben so gut wie unmöglich. Beim Röntgen der Wirbelsäule wird man einer Strahlung von 1,2 msv ausgesetzt.
Folgen von Strahlung bei 1500 msv:

  • 40 Grad Fieber
  • Schweißausbrüche
  • Erbrechen
  • Müdigkeit
  • Übelkeit
  • innere Blutungen in Darm und Magen
  • Hautrötungen
  • Kreislaufstörungen
  • geschädigte Mundhöhlenschleimhaut
Bei einer leichten Verstrahlung lagert sich das verstrahlte Jod in den Schilddrüsen ab und strahlt von dort aus weiter. Das Krebs und Leukämie Risiko wird erhöht und die Gene können beschädigt werden. Wenn die Gene beschädigt sind, dann können Missbildungen von neugeborenen Kindern auftreten. Auch die Gene von Tieren können beschädigt werden. Die Menschen die an der Strahlenkrankheit sterben strahlen auch noch nach ihrem Tod radioaktiv. Sie können erst nach 23 Tagen beerdigt werden. Selbst dann müssen die am meisten radioaktiv verstrahlten Körperteile mit dem anderen Atommüll Strahlungsdicht entsorgt werden. Es gibt aber auch Strahlen die nicht von Atomkraftwerken kommen. Man nennt diese Strahlen kosmische Strahlen. Durchschnittlich ist man einer Strahlung von 2,1 msv - 2,4 msv im Jahr ausgesetzt.

Der Unterschied zwischen Gau und Super-Gau

Bei einem Gau tritt eine Kernschmelze ein und das Grundwasser wird verseucht. Gau heißt "größter anzunehmender Unfall". Bei einem Super-Gau gibt es eine Kernschmelze und der Reaktor explodiert. Bei der explosion werden viele radioaktive Stoffe in den Himmel geschleudert und es entsteht eine radioaktive Wolke.

Brennelement


Quelle: http://www.leifiphysik.de/web_ph09_g8/umwelt_technik/09kkw/brennelement_kk.jpg

Kernschmelze

Bei einer Kernschmelze erhitzen sich die Brennstäbe bis sie zerlaufen. Die geschmolzene Masse tropft dann zu Boden und frisst sich durch den Betonboden. So kann dann die Radioaktivität ungehindert in die Umwelt gelangen. Die Brennstäbe enthalten Uran und Plutonium. Durch die Kernspaltung kommen noch andere Stoffe dazu. Desto länger Brennelemente im Betrieb sind, desto radioaktiver sind sie. Damit es nicht zur Kernschmelze kommt werden die Brennelemente mit Kühlwasser gekühlt.

Funktion von Atomkraftwerken


In einem Atomkraftwerk sind die Brennelemente 4m hoch. In den Brennelementen befinden sich 90-95 Brennstäbe. Sie bestehen aus gepresstem Uran oder Plutonium in Tablettenform. Die Brennelemente sind im Reaktorbehälter. Der Reaktorbehälter steht in einer 2 Meter dicken Betonabschirmung. Die Brennelemente müssen immer von Kühlwasser umgeben sein, sonst kommt es zu einer Kernschmelze. Wenn das Kühlwasser verdampft wird der Dampf zu einer Turbine geleitet. Die Turbine treibt einen Generator an. Der Generator erzeugt dann Strom. Der Dampf wird mit Meer- oder Flusswasser gekühlt. Deswegen stehen Atomkraftwerke oft an Meeren oder Flüssen. Das gekühlte Wasser wird dann wieder zu den Brennelementen geleitet.

Freitag, 13. Mai 2011

Die Folgen


So sah Hiroshima nach der Atombomben explusion aus.

Quelle: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a0/Hiroshima_aftermath.jpg

Der Abwurf

Die Atombombe wurde um 8:15 in 9.450m Höhe über Hiroshima abgeworfen. Sie explodierte in 580m Höhe über einem Krankenhaus in der Innenstadt. Das eigentliche Ziel war eine Brücke, die 250m entfernt lag. Es dauerte nur wenige Sekunden bis 80% der Stadt durch die Druckwelle dem Erdboden gleich gemacht wurde. Bei der Explosion entstand auch ein Feuerball mit einer Innentemperatur von über einer Millionen Grad Celsius. Auch noch in zehn Kilometer Entfernung sind die Bäume in Flammen aufgegangen. Bei der Explosion entstand ein Atompilz. Ein Atompilz besteht aus verstrahlten Trümmern die in die Luft geschleudert werden. Ein Atompilz entsteht wenn sich das stark erhitzte Material hebt. Der Atompilz riss die stark radioaktiven Trümmer, Asche und Staub nach oben. Er war 13 Kilometer hoch und nach 20 Minuten kam das kontaminirte Material wieder herunter.

Die Atombombe "LIttle Boy"

Quelle: http://www.yfw24.de/userdaten/49158581/bilder/lb.jpg

Die Vorgeschichte der Atombombenabwürfe

Die Atombomben wurden von den Amerikanern im Krieg gegen die Japaner eingesetzt. Die Japaner wollten schon vor dem Abwurf der Atombomben kapitulieren. Dieses Angebot wurde aber von den Amerikanern ignoriert. Der amerikanische Präsident Truman sagte selbst: „Nachdem wir die Bombe erfunden hatten, wollten wir sie auch einsetzen“. Die beiden Atombomben waren die Einzigen die bisher in der Geschichte der Menschheit eingesetzt wurden. Auch bei den Tests und der Herstelung wurden Menschen radioaktiv verstrahlt. Selbst beim Uranabbau werden die Arbeiter radioaktiv verstrahlt.

Atombombenabwurf auf Hiroshima

Am 6. August 1945 um ca. 8:15 Ortszeit warf das Kampfflugzeug „Enola Gay“ die Atombombe „Little Boy“ über Hiroshima ab. Die Atombombe zerstörte 80% der Stadt und tötete 80.000 bis 90.000 Menschen sofort.
Die Opfer der Atombombe werden als Hibakusha bezeichnet. Es gibt ca. 340.000 Hibakusha. Am 9. August 1945 wurde eine zweite Atombombe auf Nagasaki abgeworfen.

Das Atomkraftwerk in Grafenrheinfeld


Quelle: http://www.kernenergie.de/kernenergie/img/Kernkraftwerke/kkg-grafenrheinfeld-atw2009.jpg

Mittwoch, 11. Mai 2011

Übersicht

In diesem Blog werde ich alles mögliche über Atomkraft reinschreiben. Die Posts folgen in den nächsten Tagen. Hier mal eine Übersicht von den Themen die ich Posten möchte:
  • Atomkraftwerke (Funktion, Gefahren etc.)
  • Hiroshima und Nagasaki
  • Tschernobyl
  • Fukushima